Vor kurzem habe ich meine neue Ausbildung im Schneiderhäusl begonnen: „Kinderliteratur im Spiel – Interaktive Ausstellungen gestalten“ im Kinderbuchhaus. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass hier ein besonderer Raum entsteht. Einer, in dem Geschichten nicht nur gelesen, sondern erlebt werden.
Was mich dabei besonders berührt, ist die Begegnung mit Menschen, die Bücher genauso lieben wie ich. Dieses gemeinsame Brennen für Kinderliteratur, für kreative Zugänge und für das Erzählen in all seinen Formen schafft eine Atmosphäre, die inspiriert und trägt. Es ist ein Miteinander, in dem Ideen wachsen dürfen und sich neue Perspektiven öffnen.
Interaktive Ausstellungen zu gestalten bedeutet, Literatur auf eine Weise zugänglich zu machen, die Kinder (und auch Erwachsene) spielerisch einlädt, einzutauchen. Geschichten werden zu Räumen, Figuren zu Wegbegleiter:innen, und das Lesen verwandelt sich in eine Erfahrung für alle Sinne.
Für mich fühlt sich diese Ausbildung nicht nur wie ein nächster Schritt an, sondern wie ein weiteres Puzzlestück auf meinem Weg in der Literaturvermittlung. Ein Weg, der sich immer klarer zeigt – und den ich mit viel Neugier, Freude und Offenheit weitergehe.
Wer weiß, wohin diese Reise noch führt. Im Moment aber bin ich einfach dankbar, Teil eines solchen Lern- und Denkraums zu sein.